02.09.2026

Gottesdienst mit Dr. Margot Käßmann

Ein neues Schuljahr hat angefangen – und begann am Freitag, den 14. August für die Schüler*innen und Lehrkräfte der Margot-Käßmann-Schule mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

 

„Wie geht es Ihnen?“, fragte Schulpastorin Amely Lißner die anwesenden ca. 480 Schüler und Lehrer zu Beginn, „Wer hat denn so richtig Lust auf das, was kommt?“ Unter allgemeinem Schmunzeln erhob sich nur zögerlich die ein oder andere Hand. Kein Wunder, denn die Aufgaben, die auf die Schüler wartet, sind vielfältig; und für viele beginnt etwas ganz Neues mit ihrer Ausbildung. Die Zweifel an dem, was man schaffen kann, wurde in einem Anspiel deutlich, das Schülerinnen der drei Bildungsgänge vortrugen. Zugleich wurde klar: In unserer Schule gibt es immer auch Menschen, die einem zur Seite stehen. Auch zwischendurch mal zu scheitern ist kein Beinbruch; es finden sich immer Möglichkeiten, wieder aufzustehen und weiterzumachen.

 

Das passte zu dem Thema des Gottesdienstes: der Prophet Elia, der verzweifelt aufgeben will, bekommt von einem Engel etwas zu essen und zu trinken gereicht und die Aufforderung: „Steh auf und iss – denn du hast einen weiten Weg vor dir!“ Diesen Gedanken nahm die Namensgeberin und Schirmherrin unserer Schule, Dr. Margot Käßmann, gerne auf. Die ehemalige Bischöfin der hannoverschen Landeskirche erzählte in ihrer Predigt lebendig und unterhaltsam von mutmachenden Erlebnissen, durch die sich die Gegenwart Gottes in unserem Leben zeige. „Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,“ zitierte sie Rudolph Otto Riemer. Einander könnten wir zu Engeln werden, wenn ein Mitmensch Hilfe braucht. Sich auch zwischendurch mal Ruhe zu gönnen sei hilfreich, um weitergehen zu können.   

 

Nach dem Gottesdienst, der von den Schülerinnen des sozialpädagogischen Bildungsganges (FSPO 2) vorbereitet worden war, gab es für alle ein kleines Nahrungssäckchen mit auf den Weg. Draußen gab es die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen, während der Eiswagen und selbst gebackener Kuchen für das leibliche Wohl sorgten.

 

   

   

     

     

   

 

Fotos von privat